Der grüne Alleskönner unter den Tees

Camellia Sinensis, var. Sinensis ist seit fast 5000 Jahren als Tee bekannt und als Heilpflanze geschätzt. Die Rede ist vom Grünen Tee. Uralte Schriftquellen belegen, dass in China und Japan der grüne Tee lange nur zur medizinischen Behandlung getrunken wurde, denn er hat viele positive Effekte auf den Körper, wie Leistungssteigerung (Konzentrationsförderung, Sportliche Leistung), eine anregende Wirkung (Verträglichkeit, Koffein) und andere.

Wie bleibt grüner Tee grün?

Grüner Tee wird nach dem Pflücken nur kurz gedämpft, und dann getrocknet. Da er nicht wie Schwarztees fermentiert wird, was bedeutet, dass der Tee keinen solchen Gärungsprozess durchläuft, werden die wichtigen Inhaltsstoffe geschont.

Durch die starke Dampferhitzung bei der Produktion wird eine Verfärbung des Tees ins Kupferrote verhindert. Die Teeblätter behalten also größtenteils die grünen Blattfarbstoffe, woher der Name also rührt. Der Tee kann verschiedene Formen annehmen: glatt oder nadelartig, zu Kugeln gerollt, leicht gebogen oder zu Locken gedreht. Er besteht aus im Frühling geernteten Blattknospen, die aufgrund ihres jungen Alters noch große Mengen an Nährstoffen und Ölen aus den Wurzeln enthalten. 

Was kann dieser Tee alles?

Darunter befinden sich die Vitamine A, B, B 12, C und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Fluorid und die wichtigen Flavonoide. Diese sind für die Farbgebung der Pflanzen zuständig und schützen die Pflanzen vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Flavonoide sind Antioxidantien, was bedeutet, dass sie reaktive Sauerstoffbindungen im Körper abfangen und dadurch das Krebsrisiko senken. Ebenso stärken sie das Immunsystem und verbessern Entzündungsprozesse. Die alten Chinesen hatten also Recht, grüner Tee ist eine ziemliche Energie- und Immun-Bombe.

Die beliebtesten Sorten sind der Matcha, ein pulverisierter Grüntee, aus Japan, Long Jing aus China, und der Tie Guan Yin auch von dort. Mein Lieblingstee aus der Reihe der grünen Tees ist der Sencha aus Japan. 


 

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