Tag 6-10 der Detox Kur: Gefährliche Dampfnudeln

Hallo wiedereinmal!

Wilkommen zum zweiten Beitrag meines Detox-Projektes. Das wird auch zugleich der letzte Beitrag zu meiner Kur sein, da ich mich entschieden habe, die Kur schon nach eineinhalb Wochen zu beenden. 

Warum habe ich schon früher aufgehört?

Das ist ganz einfach zu erklären. Ich habe bereits nach einer Woche die Vorteile einer Detox-Kur genossen, wie mehr Energie, ein gestärktes Immunsystem und ein leichteres Gefühl. Daher fand ich war es lang genug. Außerdem waren mein Freund und ich am letzten Wochenende bei seiner Familie zum Essen eingeladen. Ich empfand es als unhöflich die leckeren Dampfnudeln abzulehnen, weil die gedampften Hefeteigknödel aus Weißmehl gemacht waren. Übrigens kann ich euch diese nur empfehlen. Wenn ihr mal in der Pfalz seien solltet, geht in ein Restaurant und probiert Dampfnudeln. Sie werden mit Salz dampfgegart und dann mit Vanillesauce serviert.

Also war Samstag dann Schluss mit verzichten. Ein anderer Punkt war natürlich auch der Kostenfaktor mit all der Mandel- bzw. Hafermilch, dem vielen Gemüse und Obst in den Smoothies. Als Studentin muss ich leider auf meine Ausgaben achten, ob ich es will oder nicht. Aber erstmal zu meinem Tagebuch für die letzten 5 Tage.

 

Ofengemüse mit Möhren, Kartoffeln und Süßkartoffeln

 

Mein Speiseplan für die Tage 5-10:

Tag 6: Chia Smoothie, Gemüsebällchen mit Vollkornbrötchen, Kartoffeln mit Lachs und Spinat, Schwimmen

Tag 7: Obstsalat, Rührei mit Paprika und Pilzen, Vollkornbrötchen, Ofengemüse

Tag 8: Papaya-Chia-Smoothie, Vollkornbrötchen mit Avocado, Putenbruststreifen mit Salat, Schwimmen

Tag 9: Smoothie mit Haferflocken, Salat mit Vollkornbrot und veganen Aufstrichen

Tag 10: Vollkornbrot mit veganen Aufstrichen, Wildlachs mit Kartoffeln und Dillsauce

 

Smoothie mit Banane, Birne und Apfel

 

Was fand ich gut an der Detox-Kur?

Ich habe wieder ein besseres Gefühl für meinen Hunger bekommen. Ein weiterer Vorteil war, abends nicht so einen schweren Magen zu haben. Außerdem habe ich eine Menge neuer Dinge kennengelernt. Zum Beispiel habe ich Chia-Samen bisher nur gesehen und wusste nix damit anzufangen. Jetzt weiß ich, wie ich die Samen zum Backen oder Frühstück einsetzen kann. Auch habe ich beim Blättern in Kochzeitschriften oder dergleichen öfter etwas über Leinöl gelesen. Das aus den Leinsamen gewonnene Öl enthält ungefähr 60-70% Omega-3-Fettsäuren im Vergleich zu Rapsöl mit 7% und Fisch, z.B. Lachs mit 4%.

Ebenso bin ich auf verschiedenen Teeblogs über Matcha gestolpert und habe mir ein Döschen des jadegrünen Pulvers zugelegt. Falls ihr genauer darüber Bescheid wissen wollt, schaut demnächst doch mal auf meinem Blog vorbei. Ich will auch darüber bald einen Beitrag schreiben. Und da ich Smoothies sowieso liebe, hat mir der Part mit den bunten Vitaminbomben am besten gefallen!

 

Wildlachs mit Matcha-Kräuterkruste, Brokkoli und gemischtem Gemüse

 

Was werde ich beibehalten?

Ich finde es generell nicht schlecht, den Körper etwas zu entlasten. Ich habe überlegt, einen Tag in der Woche zu fasten. Desweiteren habe ich ohnehin schon eher zu Vollkornmehl gegriffen als zu hellem Mehl, weil es mir einfach besser schmeckt. Und sowieso waren Softdrinks, Kaffee und Süßigkeiten selten auf meiner Einkaufsliste.

Mein Fazit

Ich fühle mich jetzt besser in meinem Körper. Ein positiver Nebeneffekt war sicherlich auch das Abnehmen. Insgesamt hatte ich es aber nicht darauf abgesehen, für mich stand der Gesundheitsaspekt mehr im Fokus. Allerdings fühlte ich mich zu eingeengt in meinen Entscheidungen. Es ist allein Kopfsache, ob man Dinge wie Kaffee oder Süßigkeiten begehrt, wenn man sie sich selbst verbietet. Alles was man sich nicht erlaubt, erscheint plötzlich in einem ganz anderen Licht und man ist dazu hingerissen, das Fasten zu brechen, weil man es nicht mehr aushält.

Für die Zukunft

Also alles in allem empfehle ich die Fastenzeit bei einer Woche zu belassen und dafür ein oder zwei mal mehr im Jahr in den Speiseplan einzubauen. Ihr solltet euch einen guten Plan machen, denn Vorbereitung ist sehr viel Wert. Außerdem beachtet, dass ihr bei Verabredungen zum Essen oder sonstigen Unternehmungen umdenkt und vielleicht sogar die Gastgeber einweiht, dass ihr nur bestimmte Dinge essen könnt und wollt.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Detox-Kur!

Eure Jaqueline

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